Ich male  mit Pastellkreiden auf dickem Papier, Karton, Holz oder auf Keilrahmen  gespannte Leinwände. Vor einigen Jahren habe ich hier und da andere Techniken  ausprobiert, bin aber immer wieder zu den Pastellkreiden zurückgekommen und dabei hängen geblieben. Das Schöne an diesen Kreiden ist, das man sehr viel mit  den Fingern malt , und dadurch keinen Fremdkörper zwischen sich selbst und dem  Bild hat.

Diese alte Technik ist eine Trockenmalerei.

Sie ist zurückzuverfolgen  bis ins 15. Jhs. und war im 16. Jhs. im Wesentlichen in Italien vertreten. Anfang des 16. Jhs. entstanden Pastellzeichnungen besonders im Schülerkreis von Leonardo da Vinci. Bereits um 1620 hatte sich in Frankreich eine regelrechte Schule gebildet.  Die Pastellmalerei breitete sich aus, wobei sich der Übergang zu einer eigentlichen und eigenständigen Pastellmalerei zunehmend deutlicher vorbereitete

Rosalba Carriera (1675 - 1757)), Paul Klee (1879 - 1940), Pablo Picasso (1881 - 1973) und Joan Miro (1893 - 1983)

Aus dem italienischen stammt auch  der Name.

Pastell - Pasta - teigartige kreidige Masse.

 

                       Pastellkreiden sind heute im Prinzip aus reinem Pigment gepresste farbige Kreiden die sich leicht vermischen und verwischen lassen.                          Daher müssen sie am Schluss fixiert werden. Die Kreiden  besitzen eine sehr starke Leuchtkraft. Heute gibt es sie auch mit einem  Oelanteil, die so genannten Oelpastelle. Sie sind wesentlich preiswerter und  müssen nicht fixiert werden. Leider sind sie aber nicht so angenehm in der  Handhabung und die Bilder wirken meines Erachtens wesentlich schwerer.

 

Daher nehme ich ausschließlich die Softpastelle und fixiere die Bilder anschließend vorsichtig.

 

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